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Berühmte Hoteliers
Bewertung:

70435 Stuttgart
Deutschland

Cäsar Ritz
 
„Aus dir wird nie etwas. In der Hotellerie brauchst du eine gewisse Begabung!“ waren die Worte des ausbildenden Patrons im Hotel “Couronne et Poste” im schweizerischen Brig, gerichtet an den 16jährigen Kellnerlehrling Cäsar Ritz. Nach seiner Ausbildung zog es Ritz 1867 nach Paris, wo er die Chance bekam, im Hotel "Voisin" zu arbeiten. Hier lernte er den Meisterkoch Auguste Escoffier kennen, der schnell sein engster Vertrauter und Freund wurde. Nach Stationen in Wien, Nizza und Cannes übernahm Ritz die Leitung des Grandhotel “National” in Luzern, in dem die Mächtigen, Reichen und Schönen abstiegen. Ritz war nun schon ein gefragter Manager.
Als er 1988 das Hotel-Restaurant “Maison de la Conversation” in Baden-Baden übernehmen konnte, hatte er Kontakt zu Berühmtheiten, Kaisern, Königen und Politikern aller Couleur. In London führte ihn der Aufbau des Hotels “Carlton” und vor allem des “Savoy” zu internationalem Ansehen. Die Erfolge mit dem “Grand Hotel” in Rom machten ihn endgültig in der ganzen Welt berühmt.
 
Sein großer Traum war der Bau eines eigenen Hotels an einem exklusiven Ort und mit ganz persönlichen Vorstellungen von Luxus und Eleganz. In Paris, an dem Ort, wo für ihn alles begann, erfüllte er sich seinen Traum und errichtete 1898 an der Place Vendôme das legendäre “Le Ritz”. Er war nun auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Vier Jahre später brach er erschöpft zusammen und konnte sich von einer depressiven Neurose nie wieder ganz erholen. Trotz vieler Ideen, die der Geschäftsmann immer noch hegte, fehlten ihm Lebensfreude, Wille und Mut für seine neuen Pläne. Mit 68 Jahren starb Cäsar Ritz 1918 in Küssnacht.
 
William Waldorf-Astor
 
Als 1848 Johann Jacob Astor starb, hinterließ er ein Erbe von mehr als 20 Millionen Dollar. Die Familie Astor, die aus dem badischen Walldorf stammte, war durch ihren äußerst guten Geschäftssinn im Pelzhandel reich geworden und stieg mit lukrativen Immobiliengeschäften zu einer der erfolgreichsten Familien in den Vereinigten Staaten auf. Der Urenkel William Waldorf gehörte zu den reichsten Männern der USA, als er 1893 das Waldorf-Hotel in Manhattan errichtete.
 
Das dreizehnstöckige Luxushotel nahm den Platz ein, an dem ehemals sein Elternhaus stand. Vier Jahre später baute sein Cousin John Jacob Astor das siebzehnstöckige „Astoria“ direkt daneben. Als beide Hotels zusammengeschlossen wurden, war das „Waldorf = Astoria“ das größte Hotel der Welt. Ein Verbindungsweg zwischen beiden Gebäuden, Peacock Alley, wurde im Namen mit dem doppelten Bindestrich symbolisiert.
1925 verkauften die Erben beide Hotels. Heute steht an dieser historischen Stelle das Empire State Building. Das heutige Waldorf-Astoria wurde 1930 an der New Yorker Park Avenue gebaut. Besitzer ist die Hotel-Kette Hilton.
 
Conrad Nicholson Hilton
 
„Die Welt zu Gast bei mir“ ist der Titel seiner Biografie, die Conrad Nicholson Hilton 1957 veröffentlichte. Er stieg mit seinem Unternehmen zu einem der größten Hotelmogule auf und Persönlichkeiten aus der ganzen Welt waren in seinen Hotels zu Gast.
 
1887 in New Mexico geboren, besuchte der Sohn mit norwegischen Wurzeln eine Militärschule und half in der elterlichen Privatpension. Zunächst als Banker und als Politiker tätig, orientierte sich Hilton nach dem 1. Weltkrieg auf die Hotelbranche. 1919 kaufte er ein kleines Hotel in Texas, das „Mobley“. Das erste selbst gebaute Hotel „Dallas Hilton“ wurde 1925 eröffnet. Mit dem Kauf des weltberühmten „Stevens“ in Chicago gelang ihm ein spektakulärer Coup. Er gründete eine eigene Aktiengesellschaft, mit der er fortan wirtschaftete. Die „Hilton Hotels Corporation“ kaufte Häuser in Puerto Rico und Istanbul, in Europa und in den USA. Das Unternehmen bürgte für eine außergewöhnliche Qualität und exquisiten Service. Es beeinflusste mit seiner Philosophie sogar den Standard aller Hoteleinrichtungen.
 
Conrad Nicholson Hilton war dreimal verheiratet, u. a. mit Zsa Zsa Gabor. Aus seiner ersten Ehe ging William Barron Hilton hervor, der das Unternehmen 1966 von seinem Vater übernahm. Am 3. Januar 1979 starb Conrad Nicholson Hilton im kalifornischen Santa Monica.
 
Albert Steigenberger
 
Albert Steigenberger, 1889 in Deggendorf als Sohn eines Textilkaufmanns geboren, erhielt in dem kleinen Familienunternehmen seine erste Ausbildung. Als er 1912 in die USA ging, sammelte er praktische Erfahrungen, um den Betrieb des Vaters zu modernisieren. Nach dem 1. Weltkrieg konnte er durch Grundstücksgeschäfte gute Gewinne erzielen. 1930 bekommt er die Möglichkeit, im Rahmen einer Zwangsversteigerung den damals recht heruntergewirtschafteten “Europäischen Hof” in Baden-Baden zu übernehmen und zahlt dafür 200.000 Goldmark. Dies sollte der Beginn einer steilen Karriere im Hotelgewerbe werden. Steigenberger führte den “Europäischen Hof” zu neuem Ruhm und Glanz. Internationale Gäste kamen wieder in das Luxushotel. Der “Frankfurter Hof” und das “Parkhotel” in Düsseldorf sollten folgen. Steigenberger expandierte mehr und mehr und machte aus mittlerweile sechs großen Unternehmen eine leistungsstarke Hotelkette. Er kaufte eine Hotelfachschule in Bad Reichenhall hinzu und eine Weingroßhandlung nebst Sektkellerei.1958 starb Albert Steigenberger. Als sein Sohn Egon die Hotelgesellschaft übernimmt, gehören dem Steigenberger Imperium unter anderem das “Palast-Hotel Mannheimer Hof“, das “Grandhotel Axelmannstein” in Bad Reichenhall und das “Graf Zeppelin” in Suttgart an. Egon Steigenberger setzt auf Expansion und wird Mitbegründer der Robinson-Clubs. Als er 1985 stirbt, hinterlässt er seinen Nachfahren ein riesiges Unternehmen mit 28 Hotels, Kur- und Ferienhäusern. Bis 2009 wurde das Unternehmen im Familienbesitz als Aktiengesellschaft geführt.
 
Accor
 
Paul Dubrule, 1934 in Lille geboren, wird zum Kaufmann ausgebildet, um in der väterlichen Tuchfabrik zu arbeiten. Um größere Erfahrungen zu sammeln, geht Dubrule 1958 nach New York, wo er sich zunächst mit dem Gedanken beschäftigt, eine Supermarktkette zu gründen und in Frankreich zu etablieren. Dann kommt ihm die Idee, „Holiday Inn“ nach Frankreich und Europa zu bringen. Da er keinerlei Erfahrungen im Hotelgeschäft besitzt, nimmt ihn die Leitung des Unternehmens nicht ernst und zeigt kein Interesse an einer Zusammenarbeit. Doch die Idee lässt ihn nicht los, und er versucht, eine eigene Hotelkette zu gründen. Um Geldgeber und Partner zu finden, tingelt er durch Frankreich und lernt Gérard Pélisson kennen.
1932 in Lyon geboren, studierte Gérard Pélisson 1956 in den USA Technologie und wurde dann Direktor der IBM France. Pélisson ist die treibende Kraft und überzeugt die potentiellen Geldgeber. Dubrule ist der Kreative, der nach dem Vorbild des "Holiday Inn" das Hotelunternehmen plant.
 
1967 gründen beide die SIEH-Group und das erste Novotel entsteht in Lille. 1974 folgt das erste Ibis-Hotel in Bordeaux. 1975 erwerben sie Mercure, zeitgleich wird das erste deutsche Novotel in Saarbrücken eröffnet. 1980 kaufen sie Sofitel mit insgesamt 43 Hotels. 1982 wird das erste deutsche Ibis-Hotel in Berlin gebaut.
1983 wird das Unternehmen Accor gegründet und das Logo mit den Wildgänsen symbolisiert das weltweite Reisen. 1985 kommt eine Ausbildungsstätte für Dienstleistungen hinzu. Man erwirbt Anteile an luxuriösen Catering-Unternehmen und Gourmet-Restaurants, Autovermietungen und verschiedenen Dienstleistungsunternehmen.
 
Mit dem Erwerb der „Motel 6“-Kette in den USA, die aus 550 Hotels besteht, wird Accor 1990 Weltmarktführer. 1997 wandelt man Accor in eine Aktiengesellschaft um. Im Jahr 2000 ist sie als offizieller Partner des olympischen Komitees in Sydney vertreten. Das Unternehmen weitet sich auf den chinesischen Markt aus und entwickelt neue Strategien in der Vermarktung. Heute ist der Accor Konzern weltweit mit 4.400 Hotels in 90 Ländern vertreten und beschäftigt 145.000 Mitarbeiter.
 
Marriott
 
John Willard und Alice Marriott begannen als frisch verheiratetes Ehepaar 1927 mit einem kleinen Bier-Stand in Washington und bauten sich ein Catering-Unternehmen auf. Unter dem Namen Hot-Shoppes expandierte der Betrieb erfolgreich und man übernahm das Catering für verschiedene Flughäfen. 1957 feierten die Marriotts die Eröffnung des Hotels „Twin Bridges Motor Hotel“ in Arlington. Die Gäste konnten sich vom Auto aus anmelden und wurden von einem Fahrradpagen zu ihren Zimmern geleitet.
 
1970 wuchs das Unternehmen immens und es entstand die Marriott Corporation. Das erste europäische Hotel wurde in Amsterdam gekauft. 1977, also 50 Jahre nach der Gründung, erzielte Marriott eine Milliarde Dollar Umsatz. 1985 starb John Willard Marriott. 1993 wurde die Gesellschaft in zwei Unternehmen aufgeteilt, die beide weltweit expandierten. In Hawaii errichtete man das 1.000 Hotel, die Kette Ritz-Carlton wurde übernommen und das Franchising wurde immer wichtiger.
 
Im Jahr 2010 gehörten 3.400 Hotels in 69 Ländern zu der Hotelkette. Im April 2010 stirbt die Unternehmensgründerin Alice Marriott im Alter von 92 Jahren. 2012 plant die Marriott-Gruppe die Eröffnung des weltweit höchsten Hotels in Dubai mit 335 m.
 
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Anfahrtsbeschreibung
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